The Piano Has Been Drinking war eine Kölner Band, die unter anderem Stücke von
Tom Waits in kölscher Mundart interpretierte.
Was 1988 als Spaß begann, entwickelte sich schnell in Köln und Umgebung zu einer Art Kultband.
Gerd Köster, ehemaliger Sänger der Kölner Anarchocombo
Schroeder Roadshow, nahm sich mit ein paar Mitstreitern der Songs von Tom Waits an. Er arrangierte sie neu und gab den Texten viel rheinisches Lokalkolorit. Mal derb zotig, mal witzig, aber auch schwermütig werden zum Beispiel das „Flittche vum Eijelstein“, „Knallköppe“ oder „Wärm Bier un köhl Wiever“ besungen.
Auf der ersten Platte beschreibt die Gruppe ihren Werdegang wie folgt:
Ab dem zweiten Album nahm die Band auch Eigenkompositionen ins Programm. Nach drei erfolgreichen Studioalben und zahlreichen Auftritten (unter anderem beim Konzert Kölner Musiker und Musikerinnen gegen Rassismus und Neonazis
Arsch huh, Zäng ussenander am 9. November 1992) trennte sich die Band 1993.
Gerd Köster und Frank Hocker treten immer noch zusammen auf. Dabei spielen sie vor allem neues Material, aber es gehören auch noch einige
The Piano Has Been Drinking-Stücke zu ihrem Repertoire.